:: Laserbehandlung

Das Wort LASER ist eine Abkürzung für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ und beschreibt einen energiereichen Lichtstrahl von definierter Wellenlänge. In Abhängigkeit von den physikalischen Parametern des Lasers (Wellenlänge, Pulsdauer, Intensität) lassen sich unterschiedliche selektive Wirkungen an der Haut und auch in tieferen Gewebeschichten hervorrufen.
Mit gefäßselektiven Lasern (z.B. Farbstofflaser, N-Lite-Laser zur Faltenbehandlung und Anregung zur Bildung eigener Collagmen, Diodenlaser) können Gefäßveränderungen (z.B. Blutschwämmchen, Besenreiser) behandelt werden. Mit pigmentselektiven Lasern (z.B. Rubinlaser, Alexandritlaser) lassen sich pigmentierte Hautveränderungen (z.B. Tattoos, Altersflecken) entfernen. Andere Laser, wie z.B. der Erbium-YAG- oder CO2-Laser bewirken eine starke Erhitzung des Gewebswassers und führen somit zu einer kontrollierten, schichtweisen Hautabtragung (z.B. von erhabenen Hautmalen). Weitere Laser- und Lichtsysteme ermöglichen z.B. die Behandlung einer Hypertrichose (vermehrter Haarwuchs) u.s.w.

Insgesamt ist die Auswahl an Lasersystemen vielfältig, ebenso damit ihre Einsatzmöglichkeiten im dermatologischen Fachgebiet – vor allem aber auch in der Ästhetischen Medizin.